Medikamentöse Therapien

fatih
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Kayıt: 22 Mar 2016, 22:04

Medikamentöse Therapien

Mesajgönderen fatih » 23 Kas 2016, 09:13

Medikamentöse Therapien
Version von 2016
11. Colchicin
11.1 Beschreibung
Colchicin ist seit vielen Jahrhunderten bekannt. Es wird aus dem getrockneten Samen der Herbst-Zeitlosen (Colchicum) gewonnen, einer Blütenpflanze aus der Familie der Liliengewächse. Colchicin hemmt die Aktivität (Zahl und Funktion) der weißen Blutzellen und blockiert auf diese Weise die Entzündung.
11.2 Dosierung/Arten der Anwendung
Colchicin wird oral, in der Regel in einer Dosis von 1 - 1,5 mg/Tag, verabreicht. In einigen Fällen können auch höhere Dosen (2 oder 2,5 mg/Tag) notwendig sein. Sehr selten, bei Vorliegen von Resistenzen, wird das Medikament intravenös verabreicht.
11.3 Nebenwirkungen
Die meisten Nebenwirkungen betreffen den Magen-Darm-Trakt.
Nebenwirkungen wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und gelegentliche Bauchkrämpfe können durch eine laktosefreie Ernährung gebessert werden. Diese Nebenwirkungen sprechen in der Regel auch auf eine vorübergehende Senkung der Colchicin-Dosis an.
Sobald die Symptome verschwunden sind, kann der Versuch unternommen werden, die Dosis langsam wieder auf ihr ursprüngliches Niveau zu steigern. Es kann zu einer Verringerung der Blutzellenzahl kommen. Daher muss in regelmäßigen Abständen das Blutbild kontrolliert werden.

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Muskelschwäche (Myopathie) kann bei Patienten mit Nieren-/oder Lebeproblemen auftreten. Die Patienten erholen sich jedoch sofort nach Absetzen des Medikaments.
Eine weitere seltene Nebenwirkung umfasst Veränderungen der peripheren Nerven (Neuropathie); in diesen seltenen Fällen erholen sich die Patienten eventuell langsamer. Gelegentlich treten Ausschlag und Haarausfall auf.
Nach Aufnahme einer zu großen Menge des Medikaments kann es zu einer schweren Vergiftung kommen. Die Behandlung einer ColchicinVergiftung muss von einem Arzt durchgeführt werden. In der Regel erholt sich ein Patient allmählich von der Vergiftung, doch gelegentlich kann eine Überdosierung zum Tode führen. Eltern müssen besonders sorgfältig darauf achten, das Medikament außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufzubewahren. Die Colchicin-Behandlung bei familiärem Mittelmeerfieber kann nach Rücksprache mit einem Gynäkologen eventuell während der Schwangerschaft fortgesetzt werden.
11.4 Hauptindikationen bei Rheumaerkrankungen im Kindesund Jugendalter
Familiäres Mittelmeerfieber
Einige andere autoinflammatorische Syndrome, wie z. B. wiederkehrende Perikarditis (Herzbeutelentzündung)


www.printo.it/pediatric-rheumatology/DE/intro
"Kendi düşen ağlamaz"

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