Schule und Krankheit wiessen was möglich ist

fatih
Mesajlar: 30
Kayıt: 22 Mar 2016, 22:04

Schule und Krankheit wiessen was möglich ist

Mesajgönderen fatih » 23 Kas 2016, 09:18

Schule und Krankheit wiessen was möglich ist
Familiäres Mittelmeerfieber Erkrankte Kinder Haben die Gleiche Rechte wie Rheumaerkrankte Kinder...
FMF hastasi cocuklar Romatizma hastasi cocuklarla ayni hakklara sahin.zira hastaligimiz o grupa ait...Tüm annelerin dikkatine ..
Rheuma
Rheuma im Kindesalter bezeichnet keine einzelne Krankheit, sondern mehrere oft sehr beeinträchtigende Erkrankungen. Die häufigste Form ist die Juvenile idiopathische Arthritis (JIA). Diese kann sehr vielfältig verlaufen: so können nur wenige Gelenke (Oligoarthritis), viele Gelenke (Polyarthritis) oder sogar innere Organe (systemische Arthritis) befallen sein. Oft entzünden sich auch die Augen (Iridozyklitis). Dies kann unbehandelt zu starken Sehbehinderungen bis zur Erblindung führen.
Weitere seltenere Formen rheumatischer Erkrankungen im Kindesalter können Bindegewebserkrankungen und
Gefäßentzündungen sein. Über die Ursachen weiß man derzeit wenig – vermutet wird eine Störung in der Immunabwehr (Autoimmunerkrankung). Da Rheuma im Kindesalter überwiegend entzündlicher Art ist, verläuft es schubweise, so dass gute Phasen mit schlechten Phasen abwechseln können.
Schülerinnen und Schüler mit Rheuma haben zum Teil dauerhafte und starke Schmerzen und
Bewegungseinschränkungen. Nicht nur für die betroffene Schülerin oder den betroffenen Schüler, sondern auch für die Eltern und Geschwister bedeutet Rheuma eine vielfältige Alltagsbelastung (z.B. regelmäßige Krankengymnastik, Arztbesuche).
Der Verlauf der Erkrankung ist unvorhersagbar und deshalb mit Ungewissheit und persönlicher Verunsicherung verbunden. Die Angst vor der Zukunft mit eventuellen schweren körperlichen Beeinträchtigungen (z.B. Gehstützen, Rollstuhl, Erblindung) ist allgegenwärtig und psychisch sehr belastend. Rheuma ist noch nicht heilbar, wenn man es aber früh erkennt und richtig behandelt, stehen die Chancen gut, dass es langfristig unter Kontrolle gebracht werden kann.
Schulalltag mit der Krankheit
Schülerinnen und Schüler mit JIA haben oft Phasen, in denen sie weniger Beeinträchtigungen haben und ganz normal am Schulalltag teilnehmen können. In diesen sollten sie so wenig wie möglich eingeschränkt werden. Durch die immer wieder kehrenden krankheitsbedingten Beeinträchtigungen sind sie aber psychisch und physisch vielfältig belastet. Meist sieht man ihnen die Erkrankung nicht an. Die Schülerinnen und Schüler trauen sich oft nicht, darüber zu reden, sondern leiden sie still vor sich hin.
Schülerinnen und Schüler mit Rheuma können in der Schule folgende krankheitsbedingten Einschränkungen zeigen:
• Aufgrund der sogenannten Morgensteife und morgendlichen Schmerzen kommen die Schülerinnen und Schüler manchmal später in die Schule.
• Durch Bewegungseinschränkungen und Gelenkkontrakturen verändern sich Haltungen und Bewegungen.
• Sie haben starke und dauerhafte Schmerzen in den einzelnen Gelenken, die neben häufigen Fehlzeiten auch Konzentrationsprobleme und Müdigkeit in der Schule verursachen und die Gehgeschwindigkeit und Mobilität verlangsamen. (Längere Wege können für die Betroffenen sehr beschwerlich sein.)
• Ihre Schreibgeschwindigkeit verzögert sich durch die verringerte Beweglichkeit, die Schmerzen und das Tragen von Handschienen.
• Sie dürfen die entzündeten Gelenke nicht belasten.
• Sie sind öfter auf Hilfsmittel angewiesen (Gehstütze, Therapieroller, Unterarmstütze).
• Sie haben Schmerzen und Schwierigkeiten beim Sprechen (bei betroffenen Kiefergelenken).
• Sie leiden unter den Nebenwirkungen der Medikamente: ihre Konzentrationsfähigkeit ist herabgesetzt und ihr Aussehen verändert sich. (Kortison macht dick und aufgeschwemmt.)
• Sie werden mitunter aufgrund ihrer Krankheit ausgegrenzt.
Schwere Krankheitsfolgen können sogenannte Organbeteiligungen sein (Augen, Darm, Lunge, Leber, Nieren, Milz, Haut). Im Schulalltag führen diese ebenfalls zu Fehlzeiten, Konzentrationsproblemen und verminderter Belastbarkeit. Hinweise zum Schulalltag
Im Schulalltag allgemein
Grundsätzlich müssen Schülerinnen und Schüler mit Rheuma Gelenkbelastungen vermeiden, deshalb sollten die meisten von ihnen möglichst keine Schulbücher tragen. Hilfe können hier 2 Schulbuchsätze (einer für zu Hause, einer für die Schule) bieten. Ansonsten sind die Einschränkungen und die benötigte Unterstützung abhängig davon, welche Körperteile betroffen sind.
Bei betroffenen Beinen sollte die Schülerin oder der Schüler keine Treppen steigen und keine längeren Strecken zurücklegen müssen. Es empfiehlt sich hier ein Klassenraum im Erdgeschoss und möglichst wenig Raumwechsel. Falls dies nicht möglich ist, können Sie helfen, indem Sie einen Hilfsdienst organisieren und/oder die Fahrstuhlbenutzung und Benutzung eines Sitzrollers auch im Schulgebäude erlauben.
Bei betroffenen Armen werden das Schreiben und das Halten der Stifte schwierig. Unterstützung bieten hier z.B.:
Schreibhilfen/Griffverdickungen, Laptops, mehr Zeit bei Klassenarbeiten (Nachteilsausgleich).
Bei Problemen mit dem Sitzen können die Nutzung eines Keilkissens, rheumagerechte Sitzmöbel und das „Aufstehendürfen“ im Unterricht Erleichterung verschaffen.
In der Pause sollten Treppensteigen, langes „Draußenstehen“ bei nasskaltem Wetter u. ä. vermieden werden. Möglicherweise sollte den Betroffenen gestattet werden, mit einer Freundin oder einem Freund im Klassenraum zu bleiben.
Die häufigen Verspätungen sind der sogenannten Morgensteife geschuldet.
Sonderregelungen und Nachteilsaugleich
Über den Nachteilsausgleich können Sie den Beeinträchtigungen durch die Erkrankung Rechnung tragen. Dieser kann insbesondere bestehen in:
• mündlichen statt schriftlichen Leistungsüberprüfungen (und umgekehrt)
• Prüfungsverlängerungen, Schreibzeitverlängerungen bei Klassenarbeiten
• einem Verschieben der Leistungserfassung auf einen schmerzfreieren Zeitpunkt
• späterem Unterrichtsbeginn
• der Erlaubnis, Pausen im Schulgebäude zu verbringen
• einer Teilsportbefreiung
• der Erlaubnis, Hilfsmittel (z.B. Laptop oder Schreibverdickung) zu benutzen
• einem zweiten Schulbuchsatz
• der Bewilligung eines Sitzkissens Fehlzeiten und Klinikaufenthalte
Hier können Sie der Schülerin oder dem Schüler helfen, den sozialen und inhaltlichen Anschluss an die Klasse zu halten. Hilfreich ist es, wenn Sie selbst die Regelungen zum Haus- und Krankenunterricht kennen. Bei einem Klinikaufenthalt ist eine gute Zusammenarbeit mit der Klinikschule wichtig. Die Betroffenen wünschen sich oft, dass Lehrerinnen und Lehrer sowie Freundinnen und Freunde auch während ihrer Abwesenheit Kontakt halten. Sie können hier – insbesondere bei jüngeren Schülerinnen und Schülern – helfen, indem Sie bestehende Freundschatten unterstützen (z.B. durch die Anregung von Briefen oder Besuchen). Besonderheiten im Sportunterricht
Eine Teilnahme am Sportunterricht ist nur in beschwerdefreien Remissionsphasen möglich. Darüber hinaus können Schülerinnen und Schüler mit Rheuma oft nicht am Schulsport teilnehmen, weil ihre Gelenke zwar bewegt, aber nicht belastet werden dürfen. Meist erhalten die Schülerinnen und Schüler eine Teilsportbefreiung. Tauschen Sie sich mit den Eltern und den behandelnden Fachleuten aus, welche sportlichen Übungen gemacht werden dürfen.
Ist die Schülerin oder der Schüler vom Sportunterricht befreit, sollte sie oder er in dieser Zeit nicht in der Turnhalle sitzen müssen, eventuell am Unterricht einer anderen Klasse teilnehmen, da z.B. Kälte und Zugluft das Wohlempfinden beeinträchtigen. Wann immer es möglich ist sollte die Schülerin oder der Schüler jedoch aus medizinischen und sozialen Gründen am Sportunterricht teilnehmen (geeignet ist z.B. Schwimmen). Sofern rechtlich möglich sollte die Benotung ausgesetzt werden.
Klassenfahrten und Ausflüge
Diese Unternehmungen sollten in Absprache mit den Eltern so geplant werden, dass eine Teilnahme möglich ist.
Insbesondere das Ausflugsziel ist zu berücksichtigen. Mitunter ist es nötig, eine weitere Begleitperson mitzunehmen.
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"Kendi düşen ağlamaz"

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